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Motorrad-Reisen im Tessin: die Tourentipps

Rund um die Seen und über die Berge

Tourentipps

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Die Region drum herum, das Mendrisiotto [ - 11 - ] bietet ebenfalls unterschiedlichste Attraktionen. Zum Beispiel das Baptisterium in Riva San Vitale besuchen. Die Taufkapelle ist über 1.500 Jahre alt und das älteste christliche Bauwerk der Schweiz. Diese Besichtigung lässt sich prima mit einer Tour um den Monte San Giorgio verbinden, immer am Wasser entlang. Der Monte San Giorgio selbst ermöglicht noch viel tiefere Einblicke in die Vergangenheit. Der Berg ist eine Fundgrube für Fossilien aus dem mittleren Trias und deshalb Weltnaturerbe der UNESCO. Entsprechend spannend ist ein Besuch im Fossilienmuseum in Meride.

Kurven? Ja, gibt’s im Mendrisiotto [ - 11 - ] auch. Und faszinierende Natur obendrein: Im Muggiotal kann man beides genießen. Hier hat der Fluss Breggia eine sehenswerte Schlucht in die Hügellandschaft gefräst. Idyllische Bergdörfer wechseln sich mit Kastanienwäldern, Weinbergen und Almwiesen ab.

Kreuz und quer durchs Tessin
Für Liebhaber extrem kurviger Streckenführung
  • Topbild: Alpe di Neggia: Eine der tollsten Kurvensammlungen im Tessin. © Jörg Künstle
Zitat - Für Liebhaber extrem kurviger Streckenführung

Abseits der Städte ist das ganze Ticino reich an kleinen, oft schwer zu findenden Pass-Sträßchen. Eine davon beginnt südlich von Lugano [ - 10 - ] in einem Vorort mit dem treffenden Namen Paradiso. Nach steilem Aufstieg verläuft das Sträßchen parallel zum Seeufer über Carona hinunter nach Morcote und zurück zum See. Hier entstanden übrigens auch einige der diesjährigen Fotos für Louis. Auf der anderen Seite der Halbinsel, in Montagnola, lebte der berühmte Schriftsteller Hermann Hesse von 1919 bis zu seinem Tod 1962. Ihm ist dort auch ein Museum gewidmet.

Nur ein paar Kilometer weg vom Trubel des Seeufers, nördlich von Lugano, [ - 10 - ] beginnt eine andere Welt: der Malcantone. Voralpen-Idylle vom Allerfeinsten, kleine Bergdörfer mit den Rustici, den typischen Tessiner Bruchsteinhäusern, Weingärten, Wiesen, Wälder, vor allem alte Kastanien-Haine, denn Ess-Kastanien waren lange ein wichtiges Grundnahrungsmittel im Tessin. Den Aufstieg von Gravesano bildet eine Aneinanderreihung von 19 Kehren. Eine gewisse Bergerfahrung kann also nicht schaden.

Unbedingt empfehlenswert für Liebhaber extrem kurviger Streckenführung: die Alpe di Neggia. Das schmale Sträßchen beginnt in Vira am Lago Maggiore und endet in Italien, genauer in Maccagno, ebenfalls am Lago Maggiore und bietet zwischendurch wunderschöne Ausblicke auf den See. Ungefähr auf halber Strecke passiert man dabei die schweizerisch-italienische Grenze. Der Scheitelpunkt liegt zwar mit knapp 1.400 Metern weit unter dem hochalpinen Bereich, aber der Höhenunterschied von 1.200 Metern ist aller Ehren wert.

Wer Kurvenspaß mit Motorradhistorie verbinden will, darf einen Abstecher in die italienische Nachbarschaft nicht verpassen. Wenige Kilometer östlich der Grenze liegt der Comer See. An dessen Ufer ist eine der glorreichsten Marken Italiens zuhause: Moto Guzzi. Führungen durchs Werksmuseum in Mandello del Lario sind kostenlos. Über die Öffnungszeiten informiert die Website von Moto Guzzi.

[image] icon - infoTessin mal ohne Motorrad

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de-ttipps-swz-2016-icon-navi2.pngTouren durch das Tessin

Ideale Rundroute für Motorradfans, die das Tessin auf zwei Rädern erkunden wollen. Die Burgen von Bellinzona und der Monte San Giorgio (beide Welterbe der UNESCO), die Seepromenade von Ascona und der panoramische Gipfel des Monte Brèsind einige Highlights dieser Fahrstrecke durch die italienische Schweiz.

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1 Hinweis zum Kartenmaterial

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